Donnerstag, 21. Februar 2013

Besuch bei Madina Tapaeva

Am Mittwoch sollte der Tschji Unterricht beginnen, doch leider verschob er sich auf nächste Woche, sodass ich euch leider noch nichts darüber berichten kann. Dafür kann ich heute über etwas ganz anderes erzählen, denn wir waren zu Besuch im Atelier der kirgisischen Designerin Madina Tapaeva. Diese entwirft sehr ausgefallene und pompöse Bühnenoutfits für kirgisische Prominente, welche aber immer den kirgisischen traditionellen Stil haben. Wir haben zuerst zahlreiche Kataloge gewälzt und sehr schöne Sachen bewundert, danach ging es dann auf einen kleinen Rundgang durch ihre Werkstatt. Dabei lernten wir neben den Mitarbeitern auch eine kleine Gruppe Studentinnen kennen, welche per Hand wunderschöne Kleider mit Tausenden Perlen und Steinen bestickten.

eine spezielle Stickmaschine zum Sticken der kirg. Muster

die Dame in der blauen Weste ist die Designerin


Diese kleine bestickte Tasche erhielten wir als Willkommenspräsent, worüber ich mich sehr gefreut habe. Der Besuch bei der Designerin hat mich natürlich wieder ein kleines Stückchen weitergebracht in meiner Inspiration für die Kollektion. Beflügelt von neuen Ideen ging es dann auf den Heimweg. Auf der folgenden Internetseite könnt ihr euch eine Kollektion von Madina Tapaeva und anderen weiteren bekannten kirgisischen Designern anschauen. Die anderen Designer werden wir auch noch besuchen.
 
 
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag in Deutschland. Und für mich heißt es gleich Gute Nacht.
 
Liebe Grüße
eure Inna
 
 
 
 
 



Dienstag, 19. Februar 2013

Frühlingsgruß

Hallo meine Lieben!

Heute schicke ich euch einen Frühlingsgruß aus Bischkek, da heute ein strahlender Sonnentag war. Morgen werde ich mit der traditionellen kirgisischen Technik Tschij vertraut machen. Davon berichte ich euch dann morgen. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und ich werde jetzt schlafen gehen.

https://www.youtube.com/watch?v=qHL2eNCTo_w

Liebe Grüße
eure Inna



Mittwoch, 6. Februar 2013

Einkaufen auf einem Basar!

Wie versprochen möchte ich euch heute einen Basar für Lebensmittel vorstellen. Als erstes kann ich sagen, dass man in Bischkek wirklich viele Gelegenheiten findet, um sich etwas Essbares zu besorgen. Es gibt Supermärkte, volkseigene Supermärkte (die sind 24h, 7 Tage die Woche offen), kleine Märkte und Stände. Letztere findet man fast an jeder Straße oder Kreuzung. Sehr oft sieht man auch parkende Autos mit geöffneten Kofferräumen aus welchen dann meist männliche Verkäufer frisches Gebäck oder frischen Honig verkaufen. Aber am beliebtesten sind natürlich die Basare, da man dort sehr günstig seinen Wocheneinkauf erledigen kann. Natürlich varriert dabei die Größe von einem kleinen Basar bis zur Superlative. Ein etwas größerer befindet sich in unmittelbarer Nähe unseres Wohnviertels. Dort tätigen auch wir größere Lebensmitteleinkäufe. Dessen wunderschöne Impressionen möchte ich euch nun vorstellen. Viel Spaß beim Betrachten dieser geballten Pracht an Natürlichkeit.

 
Dort herrscht immer ein sehr reges Treiben. Zwischen Verkäufern, den Ladentischen, hektischen Gewimmel, enge Gassen und auch Menschenstau findet man immer zu einem gut schmeckenden Schnäppchen. Wie gefällt euch denn der Basar? Ich würde mich auf einige Antworten freuen!
 
Liebste Grüße
eure Inna
 

 

 

Sonntag, 3. Februar 2013

Basar-Wochenende

Unser erstes Wochenende in Bischkek verbrachten wir damit Basare zu besuchen. Als erstes ging es am Samstag auf den Dordoy-Basar. Dieser befindet sich im Nord-Osten von Bischkek und gehört zu einem der größten Märkten Zentralasiens. Er besteht aus ca. 7000 Schiffscontainern, welche ein riesiges Angebot von Bekleidung, Spielzeug, Accessoires, Geschirr, Haushaltsartikeln u.v.m. liefern. Der Basar ist auf einen Kilometer lang gestreckt und durch die Schiffscontainer entstehen Straßen und begehbare kleine Geschäfte. Nicht nur Shoppingwütige finden sich im Dordoy-Basar ein, sondern auch viele Händler, die dann Produkte in großen Mengen abkaufen und nach Kasachstan, Usbekistan und Russland exportieren. Hier einige wenige Eindrücke, jedoch muss man es mit eigenen Augen gesehen haben, um ein Gefühl für die extrem große Menge zu bekommen.
Gekauft haben wir nicht allzu viel, nur einen Topf, eine Pfanne, Kissen und Dinge des täglichen Bedarfs.

  
Am Sonntag ging es dann auf den Madina-Basar, dieser ist der größte Basar für Stoffe und Kleinzutaten für die Nähbranche in Zentralasien. Dort werden Stoffe türkischer, koreanischer, chinesischer und russischer Herstellung verkauft. Weiterhin ist es auch der größte Markt für Tüllstoffe mit einer reichen Vielfalt an Farben und Mustern. Es war atemberaubend für uns diese Üppigkeit und Masse an Stoffen, Webpelzen, Knöpfen, Reissverschlüssen, Bändern, Pailletten, Perlen, Nieten usw. zu sehen. Sofort hatten wir Lust eine Nähmaschine zu besorgen, gleichzeitig sprießten nur die Ideen für Kollektionen für das neue Semester. Wir sind heute morgen definitiv in einem Paradies für angehende Modedesigner gelandet. Nun möchte ich euch die tollen Bilder keine Sekunde weiter vorenthalten.
 
 
Gekauft haben wir nur Schneiderbedarf damit wir so schnell wie möglich mit nähen beginnen können. Hier noch kurz mein kleiner bescheidener Einkauf:
 


 
Ich hoffe ihr seid genauso begeistert wie ich von diesen tollen Basaren. Und ich freue mich schon sehr auf meine baldige Kollektion aus so vielen tollen Stoffen. Weitere Besuche der Basare sind natürlich schon vorgemerkt. Morgen zeige ich euch einen echten asiatischen Basar für Lebensmittel, welcher auch sehr aufregend ist.
 
Liebe Grüße aus Fernost
eure Inna!